Tomatenbutter: Schnelle Rezepte für den Sommergenuss
Der Duft von frisch aufgebackenem Baguette und etwas Herbes in der Luft – für mich bedeutet das: Es ist wieder Zeit für Tomatenbutter. Kaum etwas läutet bei uns zu Hause den Sommer und die Grillsaison so zuverlässig ein wie dieser herzhafte Brotaufstrich. Röstaromen von Gegrilltem, dazu ein Klecks Tomatenbutter, die fast schon auf der warmen Scheibe Brot schmilzt – das sorgt für echtes Urlaubsgefühl am eigenen Tisch. Ob als Dip, auf dem Grillteller oder einfach zu Pasta, Tomatenbutter macht aus einfachen Gerichten ganz schnell etwas Besonderes und bringt eine sonnige, leicht mediterrane Note in die Runde.

Was Tomatenbutter so unwiderstehlich macht
Tomatenbutter ist für mich der Inbegriff von unkompliziertem Genuss und sommerlicher Atmosphäre. Bereits beim Öffnen des Gläschens steigen dir würzige Noten von getrockneten Tomaten und frischem Basilikum in die Nase, die direkt Lust auf ein Picknick, eine Grillparty oder einen gemütlichen Abend auf dem Balkon machen. Die herzhaft-süße Tomatenkomponente verbindet sich mit der Butter zu einer herrlich cremigen Konsistenz, bei der sich intensiv-aromatische und milde Momente perfekt ergänzen. Kaum ein Brotaufstrich ist so wandelbar und passt sowohl zu knusprigem Baguette, Gegrilltem oder einfach so als kleine Leckerei zwischendurch. Schon nach dem ersten Probieren kannst du dir eigentlich gar keinen Grillabend mehr ohne vorstellen.
Die Zutaten, die Tomatenbutter Glanz verleihen
Jede gute Tomatenbutter lebt davon, dass die einzelnen Zutaten ehrlich und aromatisch daherkommen. Hier ein kleiner Blick in die Schüssel:
- Butter – die Grundlage: Sie bringt eine cremige, leicht süßliche Basis und sorgt dafür, dass die Tomatenaromen sich wunderbar binden und verteilen lassen.
- Tomatenmark – steuert die satte Farbe und eine tiefe, fruchtige Tomatennote bei; für maximale Intensität unbedingt zu hochwertigem Mark greifen.
- Getrocknete Tomaten in Öl – sorgen für Biss und liefern ein süßlich-würziges, fast schon sonnig eingekochtes Aroma. Wenn du magst, kannst du auch halbgetrocknete Tomaten verwenden.
- Knoblauch – mit seiner Schärfe ein Muss für die richtige Würze; alternativ lässt er sich, für eine mildere Variante, auch mal weglassen.
- Salz – hebt die Aromen und sorgt für den letzten Feinschliff.
- Pfeffer – bringt einen angenehmen, sanften Kick.
- Basilikum – liefert mediterrane Frische und macht die Optik noch einladender.
See the recipe card below for the full list of ingredients and measurements.
Wie Tomatenbutter in wenigen Minuten gelingt
Tomatenbutter gehört zu den Rezepte, bei denen du im Nu ein echtes Highlight auf dem Tisch hast – ganz ohne Kochtopf und großen Aufwand:
- Schnapp dir die getrockneten Tomaten und schneide sie in kleine, feine Würfel. So verteilen sie sich später richtig gut und du bekommst bei jedem Bissen etwas Tomate ab.
- Gib die Tomatenwürfel zusammen mit Tomatenmark und der weichen Butter in eine mittelgroße Schüssel. Das Vermengen geht am besten mit einer Gabel oder einem Handrührgerät – wichtig ist, dass die Butter wirklich schön weich ist, dann wird die Mischung herrlich cremig.
- Presse jetzt die Knoblauchzehe frisch dazu: Das Aroma ist so viel intensiver als bei Pulver oder vorgehacktem Knoblauch. Salze und pfeffere dann nach Belieben – je nachdem, ob du es lieber sanft oder würzig magst.
- Zum Schluss darf fein gehacktes Basilikum darüber – einfach unterheben oder als Topping verwenden, je nachdem, wie hübsch du es magst. Jetzt direkt probieren – und vielleicht den Löffel heimlich nochmal abschlecken…
Zwischen samtig und würzig – so triffst du den richtigen Geschmack
Der Zauber einer richtig guten Tomatenbutter liegt in ihrem Gleichgewicht: Sie sollte wunderbar streichzart und dabei so aromatisch sein, dass dich der Geschmack beim ersten Bissen direkt abholt. Wichtig ist, dass die Butter – nicht zu hart und nicht zu flüssig – zimmerwarm verarbeitet wird. So verbinden sich die Aromen und es entsteht eine sanfte, seidige Textur.
Mit dem Salz gerne erst vorsichtig sein und dann individuell abschmecken – auch, weil getrocknete Tomaten manchmal schon ordentlich Würze mitbringen. Du magst es pikanter? Dann gib ruhig noch ein wenig mehr Pfeffer oder eine Prise Chili dazu. Wer Basilikum liebt, kann auch noch etwas mehr untermischen; die Frische bildet einen tollen Kontrast zur Tiefe der Tomate. Hast du (wie ich) kleine Tomatenwürfel in der Butter, verleihen sie jedem Bissen etwas Biss – wenn’s ganz fein und glatt werden soll, einfach die getrockneten Tomaten mit dem Pürierstab vorab zerkleinern.
Servieren, aufbewahren und variieren mit Tomatenbutter
Tomatenbutter ist ein echter Allrounder auf dem Buffet oder Teller. Am liebsten genieße ich sie klassisch auf frischem Baguette – die cremige Konsistenz schmilzt leicht auf warmem Brot und breitet ihren Geschmack wunderbar aus. Besonders gut harmoniert Tomatenbutter auch mit gegrilltem Fleisch, gebratenem Fisch, Ofengemüse oder sogar als kleine Würze im Kartoffelstampf.
Du möchtest variieren? Anstelle von Basilikum passen auch Oregano oder Thymian, und wer es gerne etwas schärfer mag, kann Chili oder gehackte Peperoni ergänzen. Für eine vegane Variante lässt sich die Butter durch eine pflanzliche Alternative ersetzen – achte dann nur auf einen möglichst neutralen Geschmack.
Übrig gebliebene Tomatenbutter bewahrst du am besten in einem Schraubglas im Kühlschrank auf – so hält sie sich locker einige Tage. Soll sie etwas fester werden (z.B. fürs Grillen), lagere sie einfach ein paar Stunden im Kühlschrank. Einen Teil kannst du sogar einfrieren und später bequem auftauen, wenn spontan Gäste vorbeischauen.
FAQs about Tomatenbutter
Kann ich Tomatenbutter auch ohne Knoblauch zubereiten?
Absolut! Der Knoblauch sorgt für Würze, ist aber kein Muss. Wenn du ihn weglässt, schmeckt die Tomatenbutter milder, aber immer noch intensiv und aromatisch.
Wie lange hält sich selbstgemachte Tomatenbutter im Kühlschrank?
Im Kühlschrank hält sich Tomatenbutter problemlos mehrere Tage, meist bis zu einer Woche. Wichtig ist, dass sie luftdicht verpackt wird, am besten in einem Glas mit Schraubdeckel.
Kann ich Tomatenbutter einfrieren?
Ja, Tomatenbutter lässt sich sehr gut portionsweise einfrieren. Einfach in kleine Dosen oder Eiswürfelformen füllen, einfrieren und bei Bedarf auftauen. So hast du immer schnell etwas aromatische Butter zur Hand.
Was passt besonders gut zu Tomatenbutter?
Tomatenbutter passt ideal zu Baguette, geröstetem Landbrot, Grillfleisch, Gemüse aus dem Ofen oder als aromatischer Klecks auf Blätterteiggebäck und Sandwiches.
Kann ich für Tomatenbutter auch frische Tomaten verwenden?
Frische Tomaten enthalten viel Wasser und würden die Butter schnell zu weich machen. Getrocknete Tomaten bringen mehr Geschmack und sorgen für die richtige Konsistenz, daher besser darauf zurückgreifen.
Nach einem langen Grillabend, wenn auf dem Tisch noch eine Schale Tomatenbutter steht, weiß ich: So schmeckt Sonne, Sommer und echtes Wohlfühlessen. Lass dir die Tomatenbutter einfach von frischem Brot schmelzen oder probiere neue Kombinationen dazu aus – sie bringt mit jedem Bissen ein bisschen Urlaubsstimmung auf deinen Teller.
Noch mehr leckere Rezepte
- Grillbrot: Ideal für das perfekte Zusammenspiel mit Tomatenbutter beim Grillen oder als Brot für dein Buffet.
- Gnocchi Salat mit Tomate Mozzarella: Ein frischer Salat, der die Aromen von Tomaten wunderbar zur Geltung bringt und im Sommer perfekt passt.
- Brokkoli Kichererbsen Curry: Ein herzhaftes Gericht, das eine tolle Ergänzung zu deiner Tomatenbutter als Dip oder Beilage bietet.

Tomatenbutter einfach gemacht
Ingredients
Method
- Schneide die getrockneten Tomaten in kleine Würfel.
- Mische sie in einer Schüssel mit dem Tomatenmark und der weichen Butter.
- Presse den Knoblauch dazu und würze die Tomatenbutter mit Salz und Pfeffer.
- Garniere die Tomatenbutter mit frischem Basilikum.
